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Teilnehmer/innen Lehrer/innen Eltern Presse
 
           
 










 

unterstützt von

Intel® Lehren

 

Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der
Leibniz Universität Hannover

Ziele des bundesweiten Schülerwettbewerbs Intel® Leibniz Challenge

  • Praxisnähe
  • Teamfähigkeit, weiter Teilnehmerkreis und Vernetzung
  • Nutzung des Internets
  • Mehrwert für Schüler und Lehrer im Unterricht
  • Hohe Akzeptanz der Aufgaben und Durchhaltevermögen der Teilnehmenden
  • Breites und großes Teilnehmerfeld
  • Nachhaltigkeit

 

Praxisnähe
Informations- und Kommunikationstechnologien sind die Lebensadern der heutigen Gesellschaft und Wirtschaft. Der Umgang mit PC, Handy, MP3-Player, digitalem Fernsehen und ähnlichen technischen Errungenschaften ist hauptsächlich für die Jugendlichen eine Selbstverständlichkeit geworden. Die Hintergründe dieser Errungenschaften bleiben jedoch oft im Verborgenen. Schülerinnen und Schüler können insbesondere durch praktische und praxisnahe Aufgaben gut an die faszinierende Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik herangeführt werden. Im Rahmen des Wettbewerbes "Intel® Leibniz Challenge" erhalten sie eine Möglichkeit sich theoretisch und praktisch mit den Grundlagen der neuesten Technologien und Produkte zu befassen. Die praktische Auseinandersetzung mit der Thematik wird durch den Einsatz von elektronischen Bausätzen unterstützt, die für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung gestellt werden.
Die einzelnen Aufgaben kommen aus den vielfältigen Bereichen der MINT-Fächer. Sie werden von Entwicklungsingenieuren der Firma Intel GmbH erstellt und durch Fachlehrer und Wissenschaftler aufgearbeitet. Durch diesen Ansatz wird sichergestellt, dass die praktischen und theoretischen Erfahrungen der Ingenieure schülergerecht in Form von Fragestellungen den Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung gestellt werden.

 

Teamfähigkeit, weiter Teilnehmerkreis und Vernetzung
Teamfähigkeit und Kreativität stellen sowohl die Grundlage als auch die treibende Kraft für innovative Tätigkeiten an den aktuellen hoch entwickelten Arbeitsplätzen in der Elektrotechnik und anderen Wirtschaftszweigen. Überdies sind sie für ein Studium in jedem Bereich heutzutage unentbehrlich. Die Teamfähigkeit selbst stellt eine wichtige Grundlage und Voraussetzung für die Vernetzung in der Ausbildung und später in der Berufswelt, die insbesondere in den Zeiten der Globalisierung eine überaus wichtige Rolle spielt.
Aus diesem Grund ist der Wettbewerb für das Arbeiten in einem Team ausgelegt, das auch aus Schülern unterschiedlicher Klassenstufen, Schulen, Städte etc. zusammengesetzt sein kann. Jedes Team muss dabei aus drei bis fünf Schülerinnen und Schülern bestehen, die bei der Lösung der Aufgaben ihre persönlichen Fähigkeiten entfalten können. Die Vernetzung unter den Teams und den Organisatoren finden über ein Internetforum als Austauschplattform statt.
Des Weiteren wird eine Vernetzung zwischen den Organisatoren, den Schulen sowie den Lehrerinnen und Lehrern angestrebt. Erstmalig wird ein geschlossenes, moderiertes Internet-Forum eingerichtet, in dem sich die Beteiligten austauschen können.

 

Nutzung des Internets
Das Medium Internet ist aus der schulischen und privaten Umgebung der Schülerinnen und Schüler nicht mehr wegzudenken. Beinahe jede Schülerin und jeder Schüler hat ein Zugang zu einem PC mit Internetanbindung. Im Rahmen des Wettbewerbes wird dieses Medium sinnvoll eingesetzt, sodass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die internetbasierte Recherche, Informations- und Meinungsaustausch über das Internetforum sowie die Zusammenarbeit über ein Internetportal praktizieren können. Die Bearbeitung der Aufgaben und die damit verbundene Gruppenarbeit wird somit orts- und zeitunabhängig, da die gesamte Abwicklung von Veröffentlichung der Aufgaben bis zu Abgabe der Lösungen ausschließlich über das Internet durchgeführt wird.
Durch diesen Ansatz werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Universität und Industrie verzahnt. Es entsteht eine virtuelle Plattform, durch die Informationen und Erfahrungen sowie Theorie und Praxis den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in die Schulen und nach Hause gebracht werden.

 

Mehrwert für Schüler und Lehrer im Unterricht
Die Entscheidung für ein Studium hängt von einer Reihe an Faktoren ab, wobei Interesse und Begeisterung eine sehr wichtige Rolle spielen. Diese Begeisterung wird insbesondere im Elternhaus und in der Schule vermittelt. Mit diesem Wettbewerb möchten wir die Lehrerinnen und Lehrer unterstützen und Ihnen neue Impulse liefern. Aus diesem Grund ist der Wettbewerb so konzipiert, dass die Themen im Rahmen von Schul-AGs als Themen eingesetzt werden können, die sowohl bereits interessierten als auch noch unerfahrenen Schülerinnen und Schülern die Begeisterung für Technik vermitteln können. Der bewusst gewählte Ansatz der Vermischung von Theorie und Praxis erhöht in diesem Kontext die Zugänglichkeit der Inhalte. Eine Erweiterung der technischen Inhalte um zusätzliche Themen aus anderen Disziplinen ermöglicht den viel zitierten "Blick über den Tellerrand hinaus", der in der heutigen Gesellschaft unumgänglich ist.
Überdies kann je nach Bundesland die Teilnahme an dem Wettbewerb als ein Teil des bewerteten Unterrichts, als Facharbeit oder ein freiwilliges Abiturprüfungsfach anerkannt werden. Um dies zu begünstigen, ist der zeitliche Rahmen des Wettbewerbs an dem zweiten Schulhalbjahr ausgerichtet und beginnt am 1. Februar 2010. Die vier Aufgaben die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einem Rhythmus von vier Wochen bearbeitet werden, ermöglichen sogar das Einrichten von Schul-AGs mit einem außerschulischen Lernort: die Leibniz Universität Hannover.

 

 

Hohe Akzeptanz der Aufgaben und Durchhaltevermögen der Teilnehmenden
Durch die direkt aus der Praxis von Entwicklungsingenieuren stammenden Fragestellungen der Auf-gaben ist der Bezug zur Praxis augenfällig, sodass Kreativität, Begeisterung und Einsatzwille bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern geweckt werden. Die Aufgaben sind jeweils in vier Teile untergliedert, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufweisen. Der erste Teil kann als gut zugänglich und relativ leicht angesehen werden, sodass unerfahrene Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Thematik herangeführt werden. Der zweite und dritte Teil, die eine höhere Herausforderung darstellen, enthalten meistens einen praktischen Teil, der erfahrungsgemäß motivierend wirkt und die Zugänglichkeit erhöht. In dem vierten Teil werden neben den technischen Fragestellungen nicht-technische Zusammenhänge betrachtet, sodass zum einen die Vernetzung von verschiedenen Wissensdisziplinen deutlich wird und zum anderen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fähigkeiten aus anderen Gebieten einbringen können. Die Aufgaben sind dabei bequem in vier Wochen zu bearbeiten, wobei eine gute Teamarbeit die Bearbeitung erleichtert.
Der unterschiedliche Schwierigkeitsgrad der Teilaufgaben ermöglicht ein ausdauerndes Mitmachen auch derjenigen, die nicht jedes Mal alle Aufgabenteile bearbeitet haben. Das Preisgefüge ist so ausgelegt, dass auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewinnen können, die nicht zu den Spitzengruppen gehören. Gewinnen kann somit jeder, der aktiv an dem Wettbewerb teilnimmt, wobei hier die Preise den greifbaren Teil des Gewinns darstellen. Erfahrungen und Wissen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihrem weiteren Berufsweg sicherlich noch stärker gebrauchen.

 

Breites und großes Teilnehmerfeld
Die Zulassung verschiedener Schulformen und eines breiten Jahrgangsbereiches sowie die individuelle Teilnahme oder eine Beteiligung im Rahmen einer Schul-AG eröffnen ein großes Teilnehmerfeld. Die Verbindung von Intel GmbH, der Leibniz Universität Hannover und den Schulen verleihen dem Projekt Authentizität.

 

Nachhaltigkeit
Bei dem Wettbewerb hat die Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert: Die Aufgaben können in einem Turnus von vier Wochen bearbeitet und anhand der veröffentlichen Lösungen kontrolliert werden. In den gut vier Monaten der Teilnahme am Wettbewerb mit immer neuen Aufgaben und Lösungen sowie einer Teamarbeit mit Betreuung im Forum werden nachhaltig Interessen geweckt und Neigungen ge-fördert. Da sich die Dauer des Wettbewerbs genau an einem Schulhalbjahr ausrichtet und sowohl Aufgaben als auch Lösungen veröffentlicht werden, eignen sich diese in den nachfolgenden Halbjahren zur Benutzung an Schulen für Arbeitsgemeinschaften und Unterrichtsgestaltung. Durch den Austausch zwischen den einzelne Lehrerinnen und Lehrern in dem Internet-Forum ergeben sich u. U. Kooperationen zwischen Kolleginnen und Kollegen, einzelnen Fachabteilungen sowie einzelnen Schulen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

News
Die ersten Fotos von der Abschlussveranstaltung am 22. Juni 2010 sind online.
Zur Fotogalerie


Rekordteilnahme am bundesweiten Wettbewerb

Mehr als 3.300 Schülerinnen und Schüler aus rund 750 Schulen aus allen 16 Bundesländern sowie deutschen Schulen im Ausland haben an der Intel® Leibniz Challenge 2010 teilgenommen – das ist eine Steigerung von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 18 Prozent der Schülerinnen und Schüler nahmen bereits zum zweiten oder dritten Mal am Wettbewerb teil. Insgesamt 12 Teams kommen aus deutschen Schulen in Brasilien, Mexiko, Neuseeland, Polen und den USA. Vier Monate lösten sie insgesamt vier Aufgaben aus der Informationstechnik. Neben Fachwissen stellten sie ihre Cleverness und ihren Teamgeist unter Beweis.

 

 

 

  copyright Intel® Leibniz Challenge 2009